SMA Solar: Schwankende Zölle und sinkende Gewinne drücken auf die Aktie
Der deutsche Wechselrichter-Hersteller SMA Solar sieht sich mit herausfordernden Rahmenbedingungen konfrontiert und revidiert seine Prognosen. Angesichts einer unbeständigen Zollpolitik und veränderte Marktbedingungen hat das Unternehmen seine Aussicht für das laufende Jahr vorsichtiger formuliert.
SMA Solar erwartet jetzt sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis lediglich das Erreichen der unteren Grenzen der bisher kommunizierten Zielspannen. Diese liegen bei 1,5 Milliarden Euro bis 1,65 Milliarden Euro für den Umsatz und 70 Millionen Euro bis 110 Millionen Euro für das operative Ergebnis.
Im ersten Quartal des Jahres reduzierte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um circa neun Prozent auf knapp 328 Millionen Euro. Das operative Ergebnis, gemessen am Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda), sank auf rund 25 Millionen Euro, was einer Halbierung entspricht.
Aufgrund dieser Entwicklung zeigte sich die SMA Solar-Aktie im frühen Handel besonders schwach und verlor bis zu siebeneinhalb Prozent.

