Sinkende Zuversicht: Zukunft der Rentenversicherung bereitet der Bevölkerung erhebliche Sorgen
Fast die gesamte Bevölkerung sieht bedrohliche Wolken am Horizont der gesetzlichen Rentenversicherung. Laut einer aktuellen Umfrage des ZDF-Politbarometers sind rund 94 Prozent der Deutschen der Meinung, dass die Rentenkassen in naher Zukunft vor erheblichen Herausforderungen stehen werden. Lediglich eine kleine Minderheit von 5 Prozent bewertet die Lage weniger pessimistisch.
In der Frage, ob die Bundesregierung die Rentenproblematik effektiv lösen kann, zeigt die Befragung ein weiteres Vertrauensdefizit. Nur 24 Prozent der Befragten haben Vertrauen in die Regierung, während 72 Prozent skeptisch sind. Selbst unter den Anhängern von CDU/CSU und SPD überwiegt die Skepsis mit 52 beziehungsweise 60 Prozent.
Die Meinungen über geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Rentensicherheit gehen deutlich auseinander. Während 17 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Rentenbeiträge befürworten, sprechen sich 20 Prozent für eine Anhebung des Renteneintrittsalters aus. Der größte Teil, nämlich 32 Prozent, bevorzugt eine langsamere Erhöhung der Rentenzahlungen. Nicht ganz unerheblich ist der Anteil der Unentschlossenen, da 31 Prozent der Befragten hier keine klare Meinung äußerten.

