Signify-Aktie: Talfahrt nach enttäuschenden Quartalszahlen und Ausblick
Die Aktien von Signify erlebten am Freitag einen dramatischen Kursverlust, nachdem der Lichttechnikhersteller schwache Quartalszahlen veröffentlicht hatte und einen unerfreulichen Ausblick präsentierte. Die Wertpapiere fielen auf den tiefsten Stand seit Anfang Mai und durchbrachen dabei sämtliche Trendlinien über verschiedene Zeiträume hinweg. Am Ende des Handelstags verzeichneten sie einen Rückgang von 13,6 Prozent und schlossen bei 18,69 Euro.
JPMorgan-Analyst Akash Gupta beschrieb in einer ersten Stellungnahme die Entwicklungen als massive Gewinnwarnung des Unternehmens. Der zuletzt vorgelegte Umsatz und insbesondere das operative Ergebnis für das vierte Quartal erfüllten die Erwartungen der Analysten bei weitem nicht. Zudem lag das angestrebte Profitabilitätsziel für 2026 deutlich unter den durchschnittlichen Markterwartungen.
Auch Goldman-Analystin Daniela Costa äußerte Kritik an den verfehlten Prognosen des vierten Quartals. Sie bemängelte, dass Signify sein Aktienrückkaufprogramm gestoppt habe und nun einen erneuten Unternehmensumbau ins Auge fasse. Sowohl sie als auch Gupta und UBS-Analyst Sven Weier gehen davon aus, dass die Konsensschätzungen der Analysten signifikant sinken werden.

