Shisha rauchen - diese Fehler sollte man vermeiden
Wie bei vielen anderen Dingen will auch Shisha rauchen gelernt sein. Gerade Anfänger machen gern einmal typische Fehler und mindern auf diese Weise den Genuss, wenn nicht sogar gleich die ganze Shisha verdorben ist. Um dies zu verhindern, lohnt es sich, ein paar Tipps zu beherzigen. Gerade Anfängerfehler lassen sich oft sehr einfach vermeiden. In Kombination mit etwas Übung steht einer gemütlichen Shisha-Runde dann schon bald nichts mehr im Wege.
Hochwertige Shishas kaufen
Der Kauf der richtigen Shisha ist einer der Schlüssel zum Erfolg. Oft lassen sich Anfänger von supertoll verzierten Wasserpfeifen beeindrucken oder von einem extrem günstigen Preis. Viele dieser Modelle sind jedoch aus billigem Material hergestellt und ihre Lebensdauer lässt meist zu wünschen übrig. Wer seinen Kauf später nicht bereuen möchte, sollte gleich auf hochwertige Anbieter wie beispielsweise Japona Hookah setzen. Hier können sich auch Anfänger sicher sein, dass ihr Geld gut investiert ist.
Probleme beim Kopfbau
Ein weiterer klassischer Anfängerfehler ist der Kopfbau. Sehr oft wird zu viel Tabak verwendet. In der Folge kann es passieren, dass die obere Schicht anbrennt, während ganz unten noch gar keine Hitze angekommen ist. Hier spielt es auch eine Rolle, wie fest der Tabak angedrückt wird. Wer zu viel Tabak verwendet, drückt diesen meist auch sehr stark im Kopf zusammen. Dies hat zusätzlich den Nachteil, dass kein Durchzug und damit keine Rauchentwicklung entstehen können. Je nach Kopf empfehlen sich daher Tabakmengen zwischen 8 und 15 Gramm. Diese Menge sollte möglichst locker verteilt werden. Wer sich etwas unsicher ist, kann zusätzlich noch mit einer Nadel oder einer Gabel leicht hineinstechen und für Auflockerung sorgen.
Das Hitzemanagement
Neben dem Tabak ist die Kohle der zweite große Schlüsselfaktor für eine gute Shisha-Runde. Wichtig ist dabei zunächst einmal, dass die Kohle auch wirklich durchgeglüht wird, bevor sie zum Einsatz kommt. Kohle zu nutzen, die diesen Zustand noch nicht erreicht hat, ist nicht nur sehr ungesund, es führt auch dazu, dass es deutlich länger dauert, bis die Shisha bereit ist.
Darüber hinaus ist das Hitzemanagement von großer Bedeutung. Anfänger legen die heißen Kohlen gern einmal mittig auf den Kopf und verbrennen in der Folge ihren Tabak innerhalb von wenigen Minuten. Klüger ist es dagegen, erst einmal außen anzufangen und sich dann langsam in die Mittel vorzutasten. Hier lohnt es sich, im Laufe der Rauchzeit immer wieder Anpassungen vorzunehmen, um die optimale Temperatur möglichst lange zu halten.
Ein Blick auf das Wasser
Die dritte Zutat für eine Wasserpfeife ist, wie der Name bereits verrät, das Wasser. Hier ist ein häufiges Anfängerproblem, dass die Shisha mit zu viel Wasser befüllt wird. Dies führt gleich zu mehreren Problemen. Zunächst einmal erhöht sich der Saugwiderstand, sodass größerer Kraft seine Züge benötigt. Darüber hinaus gibt es in der Wasserpfeife auch nur eine gewisse Menge an Platz. Je mehr Wasser sich im Bauch befindet desto weniger Rauch kann sich logischerweise entwickeln. Ein guter Richtwert für den Wasserstand lässt sich anhand des Tauchrohrs festlegen. Dieses sollte ungefähr zweieinhalb Zentimeter im Wasser stehen.
Regelmäßige Reinigung
Um möglichst lange Freude an der Shisha zu haben, sollte die Wasserpfeife nach der Benutzung gereinigt werden. Gerade das Wasserglas ist allerdings sehr empfindlich, weswegen Vorsicht geboten ist. Kochendes Wasser sollte beispielsweise unbedingt vermieden werden. Es kann dazu führen, dass das Glas zerspring. Auch ein Geschirrspüler ist nur bedingt empfehlenswert. Der besser Weg, um die Shisha zu reinigen, ist per Hand mit entsprechender Zeit. Mit handwarmem Wasser, etwas Seifenlauge und einer einfachen Bürste erzielt man das beste Ergebnis.
Nicht unbedingt gewaschen werden, sollten dagegen die Schläuche. Wenn diese mit Wasser ausgewaschen werden, kann es in der Folge dazu kommen, dass sich Schimmel bildet oder die Metallspiralen zu rosten beginnen. Stattdessen ist es klüger, die Schläuche nach dem Rauchen, senkrecht aufzuhängen. Auf diese Weise kann sich die Flüssigkeit, die sich im Inneren angesammelt hat, verflüchtigen.
Den Raum lüften
Während des Rauchens ist es zudem durchaus eine gute Idee, auf eine gute Durchlüftung des Raumes zu achten. Gerade wer in kleinen abgeschlossenen Räumen die Shisha raucht, sollte hin und wieder einmal ein Fenster öffnen und frische Luft hereinlassen. Andernfalls kann sich durch den Rauch und die Kohlen Kohlenmonoxid im Raum bilden, was wiederum Unwohlsein, Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auslösen kann. In hohen Konzentrationen ist es sogar tödlich. Allerdings ist es mit einer Shisha eher unwahrscheinlich, dass solche eine Konzentration erreicht wird. Hin und wieder zu lüften, schadet aber trotzdem nicht.


