Shadow of the Road stellt Ishida vor: Der unerschütterliche Koloss im Herzen des Bakumatsu-Japan
Im feudalen Japan, wo Schwerter auf Dampfmaschinen treffen und Geister durch die Schlachtfelder wandern, braucht jede Truppe jemanden, der die Front hält – und in Shadow of the Road übernimmt diese Aufgabe ein Mann, der so viel Wucht ausstrahlt wie ein herabrollender Felsblock. Entwickler Another Angle Games und Publisher Owlcat Games haben nun einen neuen Charakter enthüllt, der das Kampfgefüge der Gruppe maßgeblich prägen dürfte. Wer Ishida ist und warum er trotz seiner explosiven Ader das heimliche Herz der Gruppe sein könnte, wird schnell klar.
Ishida „der Fels“: Mehr als nur Muskeln und Wut
Ishida trägt seinen Beinamen nicht ohne Grund. Auf dem Schlachtfeld ist er eine schier unüberwindbare Bastion – er zieht den Zorn der Feinde auf sich, kassiert Hiebe, die andere zermalmen würden, und erwidert sie mit brachialer Gegenwehr. Sein riesiges Nōdachi, ein überlanger japanischer Zweihänder, fegt Reihen von Gegnern beiseite, seine Kopfstösse und Umklammerungen sind gefürchtete Nahkampftaktiken, und sein furchtloser Angriffsdrang macht ihn zu einem Schrecken für Menschen, Yokai und Dampfmechanik gleichermassen. Sake beschleunigt seinen Zündmechanismus merklich – doch wer nur den grimmigen Krieger in ihm sieht, unterschätzt ihn gewaltig. Denn hinter dem kurzen Geduldsfaden verbirgt sich ein warmherziger Genussmensch, der seine Gefährten mit echter Loyalität beschützt und selbst auf blutgetränkten Schlachtfeldern noch einen Funken Lebensfreude versprüht.
Eine Welt zwischen Tradition und Dampfzeitalter
Shadow of the Road entfaltet sich im Japan der Bakumatsu-Ära, jener turbulenten Epoche, in der das Tokugawa-Shogunat und die Anhänger von Kaiser Mutsuhito in einem erbitterten Machtkampf aufeinanderprallten. Das Spiel verortet diese historische Brisanz in einem Umfeld, das japanische Mythologie mit Steampunk-Ästhetik verwebt – eine Kombination, die optisch wie spielerisch für Abwechslung sorgt. Spieler führen eine bunt zusammengewürfelte Gruppe Abenteurer durch eine lebendige Welt, in der jede Entscheidung Konsequenzen trägt. Im Mittelpunkt steht der Spionsmeister der Tokugawa, der die Ronin Satoru und Akira anheuert, um einen Jungen mit unkontrollierbaren, übernatürlichen Kräften zu beschützen. Was als Schutzauftrag beginnt, entwickelt sich zu einer Geschichte über Ehre, gebrochene Bindungen und die Frage, ob der Lauf der Geschichte wirklich unveränderlich ist.
Taktischer Tiefgang mit persönlicher Note
Das rundenbasierte Kampfsystem von Shadow of the Road verlangt mehr als nur strategisches Geschick. Jeder Charakter bringt eigene Fähigkeiten, Ängste und Ziele mit auf das Schlachtfeld – und diese persönlichen Dimensionen beeinflussen den Ausgang von Begegnungen unmittelbar. Beziehungen zwischen den Figuren entwickeln sich je nach Entscheidung des Spielers weiter: Neue Verbündete können gefunden, alte Freundschaften zerbrochen oder familiäre Wunden geheilt werden. Das verleiht jedem Zug eine Bedeutung, die über blosse Schadenspunkte hinausgeht. Wer Shadow of the Road bereits ausprobieren möchte, findet auf Steam eine spielbare Demo für Windows-PC – ein guter Einstieg, um sich ein erstes Bild von Ishida und seinen Gefährten zu machen, bevor das vollständige Abenteuer beginnt.


