Schwache Sojabohnenpreise belasten den Markt
Der Montag brachte den Sojabohnenmärkten deutliche Verluste, da die Kontrakte im Bereich von 13 bis 14 ½ Cent sanken. Der durchschnittliche nationale Barpreis für Sojabohnen fiel um 14 ½ Cent auf 9,35 ¾ US-Dollar. Auch die Sojamehl-Futures verzeichneten einen Rückgang von 70 Cent bis zu 4 US-Dollar, während die Sojaöl-Futures mit einem Minus von 45 bis 93 Punkten schlossen.
Laut den aktuell veröffentlichten Daten zum Fortschritt der Ernte haben 61 % der US-Sojabohnenernte ihre Blätter abgeworfen, was einen Prozentpunkt über dem Normalwert liegt. Der Erntefortschritt entspricht mit 9 % der durchschnittlichen Geschwindigkeit. Die Qualitätsbewertungen verschlechtern sich weiter und fielen um 2 % auf 61 % mit guter/ausgezeichneter Bewertung. Der Brugler500-Index, der alle fünf USDA-Kategorien einbezieht, sank um 4 Punkte auf 358 und liegt nun 4 Punkte unter dem Stand derselben Woche des Vorjahres.
Die Exportinspektionsdaten zeigen, dass in der Woche bis zum 18. September insgesamt 484.116 MT (17,79 Millionen Scheffel) Sojabohnen verschifft wurden, was einen Rückgang von 41,1 % gegenüber der Vorwoche und 2,9 % gegenüber der gleichen Woche im vergangenen Jahr darstellt. Ägypten war Hauptbestimmungsland mit 141.244 MT, gefolgt von Indonesien mit 71.942 MT und dem Vereinigten Königreich mit 67.129 MT. Die Gesamtversendungen im laufenden Vermarktungsjahr belaufen sich in zweieinhalb Wochen auf 1,57 Millionen Tonnen (57,68 Millionen Scheffel), ein Anstieg von 25,9 % im Jahresvergleich.
AgRural schätzt, dass in Brasilien bis vergangenen Donnerstag 9 % der Sojabohnenernte gepflanzt waren. Gleichzeitig hat Argentinien am Montag die Exportsteuer auf Sojabohnen, Sojamehl und -öl bis Ende Oktober ausgesetzt.

