Sauerland-Prozess: erstes Geständnis vor Gericht
10. August 2009, 14:30 Uhr · Quelle: dpa
Düsseldorf (dpa) - Der mutmaßliche Rädelsführer der islamistischen Sauerland-Gruppe, Fritz Gelowicz, hat vor Gericht sein Schweigen gebrochen. Ursprünglich habe er im Irak in den Heiligen Krieg ziehen wollen, das sei jedoch nicht gelungen, berichtete der zum Islam konvertierte Deutsche dem Düsseldorfer Oberlandesgericht. Ihm und drei weiteren Angeklagten wird die Vorbereitung von Bombenattentaten auf amerikanische Einrichtungen in Deutschland vorgeworfen. Die Gruppe war im September 2007 aufgeflogen.

