SAF-Holland trotzt Marktherausforderungen und hält an Jahreszielen fest
Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland hat im ersten Quartal erheblichen Herausforderungen durch schwächelnde Trailer- und Truckmärkte standhalten müssen. Trotz rückläufiger Umsätze und Erträge zeigt sich das Management entschlossen, die gesetzten Ziele für das Geschäftsjahr 2025 zu erreichen. Dies geschieht im Wissen, dass die gegenwärtigen Entwicklungen in Handelspolitik und Regulierungsbestimmungen die Erstellung einer präzisen Prognose erschweren.
Dank eines weitreichenden Produktionsnetzwerks in Nordamerika und starken Marktpositionen sieht sich SAF-Holland in der Lage, auf ungünstige Einflüsse der globalen Handelspolitik schnell und effektiv zu reagieren. Der im SDax notierte Konzern meldete, dass vor allem das Geschäft mit Erstausrüstungen von der schwachen Nachfrage betroffen war, aber auch das Ersatzteilgeschäft, welches als konjunkturresilient gilt, verzeichnete Rückgänge.
Im Vergleich zum Vorjahr sank der Umsatz um über elf Prozent auf 449 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) verringerte sich um zwölf Prozent auf 42,7 Millionen Euro, blieb jedoch mit einer Marge von 9,5 Prozent nahezu konstant gegenüber dem Vorjahreswert. Branchenexperten hatten angesichts der schwierigen Marktbedingungen mit noch schlechteren Zahlen gerechnet. Letztlich fiel der Gewinnanteil der Aktionäre mit rund 13 Millionen Euro auf die Hälfte des Vorjahresniveaus.

