Russlands Verhandlungsstrategie und jüngste Entwicklungen in der Ukraine-Krise
Inmitten wachsender Spannungen zwischen Russland und den USA hat Kremlsprecher Dmitri Peskow Moskaus Offenheit für weitere Verhandlungen mit Washington bekräftigt, jedoch erneut auf die Bedingungen hingewiesen, die Russland vor einer möglichen Feuerpause in der Ukraine erfüllt sehen möchte. Während Peskow keine konkreten Termine für künftige Gespräche nannte, ist die Bereitschaft zur Diplomatie dennoch ein bemerkenswertes Signal.
Präsident Wladimir Putin hat laut Peskow das Konzept einer Feuerpause in der Ukraine bejaht, allerdings unterstreicht er, dass zuvor mehrere offene Fragen gelöst werden müssen. Die russische Seite hält an ihrer bekannten Forderung nach einer Entmilitarisierung der Ukraine fest, was in vergangenen Verhandlungen wiederholt als Vorbedingung formuliert wurde.
Gleichzeitig brodelt es auf der internationalen Bühne: US-Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge in Reaktion auf die Hinhaltetaktik Moskaus seine Verärgerung über Putin geäußert. US-Außenminister Marco Rubio signalisierte daraufhin beim jüngsten Nato-Außenministertreffen, dass Washington die Geduld mit Russland verliert.
Ein weiterer Fokus liegt auf tragischen Ereignissen in Krywyj Rih, wo ein schwerer Raketeneinschlag mindestens 20 Todesopfer gefordert hat, darunter neun Kinder. Peskow verteidigte die russischen Angriffe und bestritt Schläge gegen soziale Infrastruktur, obwohl ukrainische Quellen auf fehlende militärische Ziele hinweisen.

