Russland lehnt Nato-Präsenz in der Ukraine ab und warnt vor Eskalation
In den Verhandlungen um ein mögliches Ende des Krieges in der Ukraine hat Russland erneut jede Stationierung von Nato-Truppen auf ukrainischem Territorium strikt verneint. Laut Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, strebt Großbritannien mit derartigen Szenarien eine Eskalation des Konflikts an und bringt damit die Nato-Staaten nahe an eine kritische Grenze, die zu einem weltweiten Konflikt führen könnte.
Die Aussagen Sacharowas erfolgten als Reaktion auf Ankündigungen des britischen Premierministers Keir Starmer, der angedeutet hatte, bereit zu sein, solche Entsendungen vorzunehmen. Aus Sicht der Ukraine wäre dies eine bedeutende Sicherheitsgarantie. Russland hingegen betont, dass derartige Szenarien einer unkontrollierbaren Eskalation des Konflikts mit unvorhersehbaren Konsequenzen Tür und Tor öffnen könnten.
Parallel dazu hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump den Wunsch geäußert, den Krieg zu beenden. Allerdings stellte er Bedingungen für einen Waffenstillstand und Frieden in der Ukraine. Diese Anforderungen sind auch Thema im angestrebten Dialog zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und Trump, der im Weißen Haus stattfand. In dieser Runde soll insbesondere über die notwendigen Sicherheitsgarantien mit den EU-Staats- und Regierungschefs gesprochen werden, die einen nachhaltigen Frieden gewährleisten könnten.

