Russische Raketen treffen Kiew - Schwere Schäden und Verletzte
In einem intensiven Raketenangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew hat Russland am Dienstagmorgen verheerende Schäden verursacht. Wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte, wurden dabei mehrere Hyperschallraketen des Typs Kinschal eingesetzt. Einwohner berichten von lauten Explosionen, die in der Millionenstadt zu hören waren.
Bürgermeister Vitali Klitschko meldete auf Telegram, dass es in mehreren Stadtteilen Stromausfälle gibt. Einige Anlagen der zivilen Infrastruktur seien getroffen worden, einschließlich einer beschädigten Gasleitung. Auch Probleme mit der Wasserversorgung wurden gemeldet. In einem Hochhaus wurden dreizehn Menschen verletzt, als eine Rakete einen Brand verursachte.
Neben Kiew wurden auch aus anderen Teilen des Landes Luftangriffe gemeldet. In der ostukrainischen Großstadt Charkiw kam laut ersten Behördenangaben eine Person ums Leben, während mehr als 20 Menschen verletzt wurden. Russland hat in den vergangenen Nächten seine Bombardements auf das Nachbarland verstärkt. Der Angriffskrieg aus Moskau gegen die Ukraine dauert bereits fast zwei Jahre an.
Die Lage eskaliert weiter, während die internationale Gemeinschaft besorgt den Konflikt verfolgt. Die Angriffe auf Kiew und andere Teile der Ukraine zeigen, dass der Krieg lange nicht vorbei ist und keine Meinungsverschiedenheit scheint gelöst zu werden. (eulerpool-AFX)

