Russische Provokation: Drohnenvorfall im polnischen Luftraum eskaliert Spannungen
Die EU hat mit ernster Besorgnis auf den jüngsten Vorfall im polnischen Luftraum reagiert, bei dem russische Drohnen diesen verletzten. Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas deutet alles auf ein bewusstes Vorgehen Moskaus hin, da es sich um die schwerwiegendste Verletzung seit Kriegsbeginn handelt. Kallas erklärte, sie sei in Kontakt mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte sowie dem polnischen Außenminister Radoslaw Sikorski und betonte die Solidarität der EU mit Polen.
In Anbetracht dieser Ereignisse ruft Kallas dazu auf, die Ausgaben für den Krieg für Russland weiter zu erhöhen, die Unterstützung für die Ukraine auszubauen und gezielt in die Verteidigung Europas zu investieren. "Russlands Krieg wird nicht weniger, sondern eskaliert weiter", erklärte die ehemalige estnische Ministerpräsidentin besorgt.
Die polnische Luftwaffe griff umgehend ein und schoss die eindringenden Drohnen ab. Polens Verteidigungsminister spricht von einer erheblichen Provokation seitens Russlands. Derzeit wird intensiv nach Trümmerteilen gesucht, um den Vorfall weiter aufzuklären und Konsequenzen ziehen zu können.

