Rüstungsaktien setzen Höhenflug fort: Keine Grenzen in Sicht
Die deutsche Rüstungsbranche erlebt derzeit einen bemerkenswerten Höhenflug an der Börse. Sowohl Rheinmetall, Renk als auch Hensoldt verzeichnen im vorbörslichen Handel deutliche Zugewinne und steuern auf neue Höchststände zu.
Diese Entwicklung erfolgt vor dem Hintergrund des anhaltenden Ukraine-Konflikts, für den nach wie vor keine Lösung in Sicht ist. Die Unsicherheit rund um den Krieg treibt die Nachfrage nach Rüstungsprodukten in die Höhe und damit auch die Kurse der entsprechenden Aktien.
Am Morgen notieren Rheinmetall-Papiere auf der Handelsplattform Tradegate erstmals deutlich über der Marke von 1.850 Euro. Seit 2022, als die militärischen Spannungen durch den russischen Angriff auf die Ukraine eskalierten, haben sich die Aktienwerte erheblich gesteigert.
Inzwischen haben sie sich bis 2025 auf das mehr als Zwanzigfache der ursprünglichen Werte geschraubt. Aktuell sorgt die Lockerung der Einsatzbeschränkungen für deutsche Waffen gegen russisches Territorium für Aufmerksamkeit.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verkündete auf der Digitalkonferenz des "WDR Europaforum 2025" in Berlin, dass es keine Reichweitenbeschränkungen mehr für die an die Ukraine gelieferten Waffen gebe, weder von den Briten, den Franzosen, noch von Deutschland oder den Vereinigten Staaten.

