Rüsselsheim auf dem Weg zur grünen Zukunft: Stellantis und Opel setzen Spatenstich für innovativen Campus
In Rüsselsheim haben die Bauarbeiten für das neue Verwaltungszentrum von Stellantis Germany und die globale Opel-Zentrale symbolisch begonnen. Florian Huettl, Leiter von Opel und Stellantis Deutschland, bezeichnete das Ereignis als bedeutenden Fortschritt für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Der Spatenstich sei weit mehr als ein symbolischer Akt, es sei vielmehr ein Versprechen, um mit der Zukunftsvision des Unternehmens voranzugehen.
Geplant sind ein Verwaltungsgebäude mit etwa 28.000 Quadratmetern Nutzfläche, ein Entwicklungszentrum mit rund 30.000 Quadratmetern, ein Parkhaus sowie ausgedehnte Grünflächen. Der gesamte Campus soll mit erneuerbaren Energien wie Photovoltaik und Geothermie versorgt werden. Der Abschluss der Bauarbeiten ist für 2027 vorgesehen, doch die genaue Investitionssumme bleibt ungenannt.
Der zukünftige „Green-Campus“ wird die Opel-Geschäftsführung sowie die deutsche Stellantis-Einheit beherbergen. Stellantis verfolgt mit dem Projekt das Ziel, eine nachhaltige Firmenzentrale zu schaffen und gleichzeitig ein klares Bekenntnis zur deutschen Traditionsmarke Opel innerhalb des Konzerns abzulegen. Das Projekt soll einen Raum für Arbeit, Forschung und Innovation bieten und ist ein Teil eines europaweiten Konzepts, das mit ähnlichen Projekten in Frankreich und Italien verzahnt wird.
In der Vergangenheit prägte Opel als Familienunternehmen die Wirtschaft, bevor es viele Jahre ein Teil des amerikanischen General-Motors-Konzerns war. Nach dem Verkauf an die französische PSA Group im Jahr 2017 und der darauf folgenden Integration in Stellantis, durchlief das Unternehmen umfangreiche Veränderungen.

