Rückschlag für Google: Kein Rechenzentrum in Mittenwalde
Im Großraum Berlin-Brandenburg wird das ursprünglich geplante Rechenzentrum von Google nicht realisiert. Diese Entscheidung teilte der Pressesprecher Ralf Bremer in Übereinstimmung mit einem Bericht der 'Märkischen Allgemeinen Zeitung' mit. Das US-Unternehmen verzichtet auf den Bau in Mittenwalde, rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt, nach sorgfältiger Abwägung der Machbarkeit, der Marktentwicklung und unternehmensspezifischen Prioritäten.
Google betont jedoch, dass es Deutschland und insbesondere die Region Berlin-Brandenburg weiterhin wichtig bleibt. Der technische Gigant beabsichtigt, seine Cloud-Regionen in Berlin-Brandenburg und Frankfurt tatkräftig zu unterstützen und verweist auf das kürzlich in Hanau eröffnete große Rechenzentrum. In Hanau wurde bisher nur eine von drei geplanten Bauphasen abgeschlossen.
Google ist gegenwärtig Atmieter von Rechenzentren in der Hauptstadtregion und plant laut aktuellen Informationen keine Änderungen. Zudem besitzt das Unternehmen in der Rhein-Main-Region zwei zusätzliche Grundstücke, die für mögliche zukünftige Projekte zur Verfügung stehen, während der lokale Markt für Rechenzentren rund um Frankfurt ein wahrer Wachstumsmarkt bleibt. Der nahe gelegene Internetknoten DE-CIX bietet hier unschätzbare Vorteile bei der sofortigen Übertragung riesiger Datenmengen.

