Rücknahme der Importzölle stärkt Handelsbeziehungen zwischen USA und Brasilien
Eine diplomatische Wende zeichnet sich ab, da die USA beschließen, die im Juli eingeführten Strafzölle auf brasilianische Lebensmittelprodukte zurückzunehmen. Diese Entscheidung, die von vielen als Kurskorrektur der Trump-Regierung angesehen wird, betrifft eine Importgebühr von 40 Prozent auf Waren wie Rindfleisch, Kaffee und diverse Früchte.
Der Schritt erfolgte vor dem Hintergrund zunehmender Kritik an den steigenden Lebensmittelpreisen in den Vereinigten Staaten. Ursprünglich waren die Zölle mit dem strafrechtlichen Vorgehen gegen den ehemaligen brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro begründet worden, dessen Verurteilung im Zusammenhang mit einem gescheiterten Putschversuch die politischen Gemüter erregt hatte.
Bolsonaro, als enger Verbündeter von Präsident Trump bekannt, war zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt worden, was die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern erheblich belastete. Nach intensiven Gesprächen mit dem brasilianischen Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva hat das Weiße Haus nun die Entscheidung getroffen, die Zölle aufzuheben, was von Lula mit Zufriedenheit aufgenommen wurde. 'Diese Dinge werden geschehen, wenn wir es schaffen, den Respekt der Menschen zu gewinnen', ließ Lula verlauten, während er seine Erleichterung über die Verbesserungen der bilateralen Beziehungen zum Ausdruck brachte.

