Rückkehr mit Symbolkraft: Hoffmann lädt Schwab als Ehrengast zum WEF ein
Ein unerwartetes Wiedersehen beim Weltwirtschaftsforum: Der Co-Präsident des WEF, André Hoffmann, kündigte an, den Gründer des Forums, Klaus Schwab, im kommenden Jahr als Ehrengast nach Davos zurückholen zu wollen. Schwab solle jedoch nicht als Veranstalter auftreten, sondern als Besucher dem Event beiwohnen. Hoffmann betonte, dass die Nachfolge Schwabs nicht rückgängig gemacht werden soll. Ob Schwab an dieser besonderen Rolle interessiert ist, steht noch aus. Dennoch wird er laut Hoffmann eine Einladung erhalten.
Das Führungsduo des WEF, bestehend aus Hoffmann und Larry Fink, wird mindestens noch bis zum nächsten jährlichen Treffen in Amt und Würden bleiben. Hinsichtlich einer potenziellen Nachfolgerin gibt es indes noch keine klaren Pläne, auch wenn Schwab einst Christine Lagarde, die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, ins Spiel brachte. Hoffmann stellte jedoch klar, dass hierzu keine offiziellen Anfragen seitens des WEF existieren.
Umwelt- und Zukunftsfragen sollen in den kommenden Jahren einen verstärkten Fokus erhalten, wie Hoffmann ankündigte. Besondere Aufmerksamkeit verdient laut ihm der afrikanische Kontinent, der bei den Überlegungen zur nächsten Generation stärker miteinbezogen werden soll. Die Einladung von mehr afrikanischen Teilnehmern könnte den Diskurs auf ein neues Level heben.

