Rückgang bei deutschen Staatsanleihen – Euro-Bund-Future unter Druck
Die Notierungen deutscher Staatsanleihen haben sich zu Wochenbeginn schwächer präsentiert. Der Euro-Bund-Future, der als wichtige Benchmark im Handel gilt, verzeichnete einen Rückgang von 0,24 Prozent und fiel auf 129,19 Punkte. Im Gegenzug erhöhte sich die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen auf 2,75 Prozent.
Ein wesentlicher Faktor für die reduzierten Anleihenwerte ist die positive Stimmung an den europäischen Aktienmärkten. Auftrieb erhielten die Märkte durch optimistische Industriedaten aus China, die für eine erhöhte Zuversicht sorgten.
Da weder in der Eurozone noch in den USA wesentliche Konjunkturdaten veröffentlicht wurden, blicken die Investoren gespannt auf die am Dienstag angekündigten Verbraucherpreise in der Eurozone. Ökonomen prognostizieren, dass die Inflationsrate nahe am Zwei-Prozent-Ziel verweilen wird.
In den Vereinigten Staaten rückt der US-Arbeitsmarkt in den Fokus, da er entscheidende Informationen für die bevorstehende Zinsentscheidung der Federal Reserve Mitte des Monats liefern könnte. Der Arbeitsmarktbericht für den Monat August, der am Freitag erwartet wird, steht unter kritischer Beobachtung. Experten der Dekabank rechnen mit einem bescheidenen Beschäftigungszuwachs, was die Erwartungen auf Zinssenkungen verstärken könnte. Derweil bleiben die US-Märkte ohne neue Impulse, da sie aufgrund eines Feiertags geschlossen bleiben.

