Routenplaner und Mobilitäts-Apps gegen Google Maps – wer kann mehr?
25. Januar 2017, 08:31 Uhr · Quelle: onlinemarktplatz.de
Routenplaner: Apps vs. Maps – wer kann mehr?
Die Apps versprechen viel – die optimale Route unter Berücksichtigung aller gängigen Verkehrsmittel inklusive Ticketbuchungen – halten aber nicht alles. Ticketbuchungen gibt es nur für wenige Verkehrsmittel und die Auswahl an Fahrmöglichkeiten ist bei einigen Apps noch sehr gering. Drei Mobilität-Apps sind einfach zu bedienen und fanden meist gute Verbindungen. Doch blind auf die Vorschläge verlassen kann man sich nicht: Eine App schlug im Test Fahrradfahrten auf der Autobahn vor, eine andere favorisierter für die Strecke Berlin Hannover das Taxi für 429 Euro.
Alle untersuchten Apps sind kostenlos. Nur für die mobile Datennutzung muss der Nutzer zahlen. Er sollte sich darüber im Klaren sein, dass im Hintergrund seine Daten erfasst und ausgewertet werden. Der Nutzer merkt davon nichts.
Bus, Bahn, Auto, Fahrrad
Mobilitäts-Apps versprechen eine schnelle und günstige Verbindung mit den jeweils passenden Verkehrsmitteln zu finden. Das können Bus oder Bahn sein, das eigene Auto, Carsharing, Fernbus, Mitfahrgelegenheit, Leihfahrrad oder Taxi. Mit drei der Apps kann man sogar Fahrkarten für ausgewählte Verkehrsmittel kaufen. Wir haben untersucht, was die Apps von Ally, FromAtoB, Google Maps, Moovel und Qixxit wirklich bieten – jeweils für Android- und Apple-Geräte. Wir suchten nach Fahrverbindungen im Großraum München, von der Stadt aufs Land, zum Flughafen, ins Ausland und für eine längere Fahrt quer durch Deutschland an unterschiedlichen Wochentagen und Tageszeiten.Mit dem Rad auf die Autobahn
Mit den Testaufgaben hatten zwei der Apps erhebliche Probleme: Eine App lieferte für zwei von fünf Reiseverbindungen ab München keinen einzigen Vorschlag. Bei zwei anderen Routen schlug die App auch Fahrradfahrten über die Autobahn vor. Eine andere App war bei drei Suchen erfolglos, für eine weitere Route lieferte zwar die Version für Android-Smartphones Fahrtmöglichkeiten, nicht aber die für iPhones. Lediglich für die gesuchte Verbindung von München nach Wien machte die App in beiden Varianten brauchbare Vorschläge. Halbweg brauchbare Ergebnisse liefern nur zwei Apps. Sie fanden meist passende Verbindungen. Blind verlassen darf man sich aber auf keine der Apps – selbst die etwas besseren empfahlen mitunter auch unsinnige Routen.
Routenplaner: Apps vs. Maps – wer kann mehr?

