ROG Xbox Ally: Microsoft und Asus zeigen ihre Gaming-Handheld-Revolution im Detail
Microsoft und Asus haben über das Wochenende nicht nur ihre neue Gaming-Handheld-Kooperation enthüllt, sondern jetzt auch ein faszinierendes Entwicklungsvideo veröffentlicht, das tiefe Einblicke in die ROG Xbox Ally gewährt. Das Ergebnis von „Project Kennan“ verspricht, portable Gaming auf ein völlig neues Level zu heben – und ehrlich gesagt sieht das ziemlich beeindruckend aus.
Die Standard-Version: Solide Grundausstattung in Weiß
Die normale ROG Xbox Ally kommt in schickem Weiß daher und setzt auf AMDs Ryzen Z2A-Chip. Klingt vielleicht nicht nach dem allerneuesten Prozessor, aber für ein Handheld-System sollte das völlig ausreichen. Dazu kommen 16 GB LPDDR5X-6400 RAM und 512 GB NVMe-Speicher – das ist schon mal eine solide Basis.
Das 7-Zoll-Display bietet 1080p-Auflösung bei 120 Hz, unterstützt von FreeSync Premium für variable Bildwiederholraten. Das bedeutet: flüssiges Gaming ohne nervige Ruckler. Ich erinnere mich noch an die ersten Gaming-Laptops, wo man froh war, wenn überhaupt 60 fps stabil liefen – die Zeiten sind definitiv vorbei!
Die X-Version: Das absolute Powerhouse
Hier wird’s richtig interessant! Die ROG Xbox Ally X in elegantem Schwarz packt den Ryzen Z2 Extreme-Chip unter die Haube, begleitet von satten 24 GB LPDDR5X-8000 RAM und einem ganzen Terabyte NVMe-Speicher. Xbox‘ Roanne Sones bringt es auf den Punkt: „Das ist dein absolutes Biest. Alle Extras und Schnickschnack. Du hast Speicher und Performance des Produkts und Chips maximal ausgereizt.“
Gabriel Meng von Asus‘ ROG-Abteilung schwärmt regelrecht vom Ryzen Z2 Extreme und bezeichnet ihn als „das Absolute Beste“ für Handheld-Gaming-Performance bei noch vernünftigem Stromverbrauch. Das ist besonders wichtig, denn was nützt die beste Performance, wenn der Akku nach einer Stunde leer ist?
Entwicklungseinblicke: Von der Karton-Konsole zum fertigen Gerät
Besonders faszinierend ist der Blick hinter die Kulissen. Das Video zeigt einen frühen Prototyp, der buchstäblich in einem Karton zusammengebaut wurde – Kabel und Platinen überall verteilt, aber funktionsfähig an einen Bildschirm angeschlossen. So sehen also die ersten Schritte aus, bevor ein schickes Handheld daraus wird. Das erinnert mich an die Garagen-Basteleien der frühen Computer-Pioniere!
Die Entwickler testeten damit, ob die Hardware überhaupt die nötige Power für anspruchsvolle Spiele liefern kann. Spoiler: Kann sie offenbar!
Die perfekte Arbeitsteilung: Microsoft + Asus = Gaming-Gold
Was die Partnerschaft besonders clever macht, ist die Aufgabenverteilung. Microsoft kümmert sich um die Software-Seite und sorgt dafür, dass Windows effizient auf der portablen Hardware läuft. Asus konzentriert sich voll auf die Hardware-Entwicklung. Whitson Gordon vom Asus ROG-Team erklärt die Vision: „Hey, lass Microsoft reinkommen und die Software in der ROG Ally überarbeiten; mach eine Xbox daraus, ohne alles wegzunehmen, was Windows großartig macht. Lass uns das zu einer Konsole machen, die des Namens Xbox würdig ist.“
Konsolen-Feeling ohne Windows-Gefrickel
Der große Fokus liegt darauf, ein echtes Konsolen-Erlebnis zu bieten, ohne dass Spieler sich mit Windows-Einstellungen herumärgern müssen. Das ist ein wichtiger Punkt – viele PC-Handhelds scheitern daran, dass sie zu kompliziert sind. Wer will schon Treiber installieren, wenn er eigentlich nur zocken möchte?
Release-Ausblick: Noch dieses Jahr in den Regalen
Beide Versionen der Asus ROG Xbox Ally sollen noch dieses Jahr in die Läden kommen. Preise wurden noch nicht genannt, aber bei der Ausstattung wird’s sicher nicht billig. Die Frage ist: Wird Microsoft mit diesem Ansatz Nintendo und Valve Konkurrenz machen können?

