Razer stoppt US-Verkäufe mehrerer Produkte wegen Zoll-Unsicherheit
Der US-Technologiehersteller Razer hat den Verkauf mehrerer Produkte in den Vereinigten Staaten vorübergehend gestoppt. Offiziell äußert sich das Unternehmen nicht zu den Gründen. Beobachter gehen jedoch von wirtschaftlichen Unsicherheiten infolge möglicher US-Strafzölle aus.
Betroffen sind unter anderem neue Laptop-Modelle der Blade-Serie. Diese Geräte waren bis vor kurzem noch zur Vorbestellung verfügbar. Die entsprechenden Produktseiten sind jetzt offline. Auch Zubehör wie ein Laptop-Ständer ist auf der US-Webseite nicht mehr gelistet, obwohl er in anderen Märkten weiter angeboten wird.
Hintergrund ist die aktuelle Handelspolitik der Vereinigten Staaten. Razer fertigt seine Produkte überwiegend in Ländern, die von geplanten Zollerhöhungen betroffen sind. Der Import in die USA könnte dadurch deutlich teurer werden. Razer reiht sich damit in eine wachsende Zahl von Technologieunternehmen ein, die mit den Folgen der US-Handelspolitik zu kämpfen haben.

