Putin wartet auf Gesprächsbereitschaft der Europäer
Der russische Präsident Wladimir Putin hat laut Kremlin bislang keine Anzeichen von Seiten der europäischen Staaten für mögliche Verhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts bemerkt. Diese Aussage machte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau und wurde von der staatlichen Nachrichtenagentur Tass verbreitet.
Peskow betonte, dass jegliche Signale bisher ausgeblieben seien. Er verwies insbesondere auf die Vorschläge des finnischen Präsidenten Alexander Stubb. Stubb argumentierte, dass ein bis zwei europäische Länder – vorzugsweise Frankreich oder Großbritannien – im Namen aller Unterstützer der Ukraine in Gespräche mit Moskau treten sollten.
Entsprechend der russischen Sichtweise ist bis dato nur die USA ein relevanter Gesprächspartner in den Verhandlungen über den Konflikt in der Ukraine. Weder die europäischen Länder noch die Ukraine selbst werden von Moskau als direkte Verhandlungsparteien anerkannt.

