Pundit erklärt Ripple/SWIFT-Theorie, die den XRP-Preis auf $1.000 treiben könnte

Ein prominenter Krypto-Kommentator namens Remi Relief hat Theorien weiterentwickelt, die Ripple, SWIFT und das globale Bankensystem mit der langfristigen Bewertung von XRP verbinden. Sein Beitrag auf der Social-Media-Plattform X kam als Reaktion auf eine Diskussion, die vom bekannten Analysten Paul Barron initiiert wurde. Dieser stellte die Frage, ob Ripples Strategie immer darin bestand, die zunehmend fragmentierte Welt der von Banken ausgegebenen Stablecoins zu überbrücken. Die Idee lenkt die Aufmerksamkeit auf die Nützlichkeit von XRP, Liquidität zwischen institutionellen Netzwerken zu erleichtern. Remi Relief merkt an, dass dies den XRP-Preis auf $1.000 treiben könnte.
Die Ripple/SWIFT-Dualsystem-Theorien
Remi Relief schlug vor, dass die globale Zahlungsstruktur sich in zwei miteinander verbundene Systeme aufteilen könnte, die beide letztendlich auf XRP zur Abwicklung angewiesen sind und den Preis der Kryptowährung bei $1.000 unterstützen. Die erste Theorie schlägt eine überarbeitete Version von SWIFT vor, die viel von ihrem bestehenden Rahmen beibehalten würde, aber blockchain-basierte Vermögenswerte wie XRP, XDC, HBAR und Chainlink integrieren würde, um schnellere Transaktionsgeschwindigkeiten und verbesserte Effizienz zu erreichen. Trotz dieser Upgrades würde sie immer noch Skepsis von einigen Finanzinstitutionen gegenüberstehen, da sie in der Vergangenheit "weaponized" wurde.
Die zweite Theorie ist der Aufbau eines neuen, auf Ripple basierenden Netzwerks in Zusammenarbeit mit Thunes, das als vertrauenswürdigerer und unabhängigerer Kanal für grenzüberschreitende Zahlungen fungieren würde. Dieses System wäre viel schneller, viel günstiger und von Ländern mehr geschätzt.
Aus Remis Sicht würden beide Modelle eine Zeit lang koexistieren, sodass Banken und Regierungen nach Transaktionsgröße, Kosten und Zuverlässigkeit wählen können. Er glaubt jedoch, dass das Ripple-Thunes-System später die Oberhand gewinnen und SWIFT überholen wird, da mehr und mehr Banken dieses System nutzen werden.
Unabhängig davon, welche der beiden Theorien sich durchsetzt, wies Remi Relief darauf hin, dass beide das Potenzial haben, schneller als die meisten denken zu einem XRP-Preis von $1.000 zu führen.
Paul Barrons Perspektive auf institutionelle Stablecoins
Paul Barrons initialer Beitrag, der die Antwort von Remi Relief auslöste, basiert auf dem wachsenden Wettlauf großer Banken, ihre eigenen Stablecoins auszugeben. Er wies darauf hin, dass SWIFT zwar weiterhin neutrale Schienen fördert, Banken wie JPMorgan, Bank of America, Citi und Wells Fargo jedoch US-basierte Konsortium-Stablecoins entwickeln. Ebenso planen europäische Institutionen wie ING und Deutsche Bank, bis 2026 euro-denominierte Versionen herauszubringen.
Barron warnte davor, dass dieser Trend zu proprietären Stablecoin-Systemen das globale Finanznetzwerk noch weiter fragmentieren und "Walled Gardens" schaffen würde, in denen jeder Stablecoin einer Bank isoliert arbeitet.
In seiner Ansicht wird eine solche Fragmentierung den ursprünglichen Zweck von XRP herausstellen, und dies könnte von Ripple-CEO Brad Garlinghouse von Anfang an der Plan gewesen sein. Der Plan war immer, XRP als Brücken-Asset zu nutzen, das Interoperabilität zwischen sonst getrennten Finanzökosystemen ermöglicht. Diese Funktion entspricht Ripples langjähriger Vision für das XRP-Ledger als neutrale Abwicklungsschicht für den einfachen grenzüberschreitenden Werttransfer zwischen verschiedenen digitalen und Fiat-Systemen.
Zum Zeitpunkt des Schreibens wird XRP bei $2,41 gehandelt und ist weit davon entfernt, bei $1.000 zu handeln.

