PS6: Gerüchte um abnehmbares Laufwerk, Handheld & Preis verdichten sich
In der brodelnden Gerüchteküche der Tech-Branche verdichten sich die Hinweise auf eine strategische Weichenstellung, die die Art und Weise, wie wir Konsolen kaufen und nutzen, nachhaltig verändern könnte. Im Zentrum steht eine Idee, die Sony bereits mit den neueren Modellen der PlayStation 5 erprobt hat und nun offenbar zum neuen Standard erheben will: die Entkopplung der Konsole von ihrem physischen Laufwerk.
Die neue Flexibilität: Eine Strategie mit zwei Gesichtern
Berichte aus verlässlicher Quelle, allen voran von Insider Gaming, untermauern das Bild einer konsequenten Digital-First-Zukunft. Demnach plant Sony, die PlayStation 6 in ihrer Basisversion als rein digitales Gerät anzubieten. Wer jedoch seine Sammlung an physischen Discs nicht aufgeben möchte oder die Flexibilität schätzt, soll nicht im Regen stehen gelassen werden. Ähnlich wie bei der PS5 Slim wird es ein externes, andockbares Laufwerk geben, das entweder direkt im Bundle mit der Konsole oder zu einem späteren Zeitpunkt separat erworben werden kann. Diese Entscheidung soll bei Sony intern bereits als „unumstößlich“ gelten, beflügelt durch den kommerziellen Erfolg dieses hybriden Ansatzes. Dahinter stecken nicht nur strategische Überlegungen zur Marktdurchdringung, sondern auch knallharte Kalkulationen bei Produktions- und Lieferkosten in wirtschaftlich unberechenbaren Zeiten.
Ein Ökosystem im Aufbau: Der Handheld-Paukenschlag
Doch die Vision für die nächste PlayStation-Generation scheint weit über ein modulares Laufwerk hinauszugehen. Ein weiteres, hartnäckiges Gerücht spricht von einem Paukenschlag, der das gesamte Ökosystem erweitern würde: einer dedizierten Handheld-Konsole, die zeitgleich mit der PS6 erscheinen soll. Dieses Gerät soll, ähnlich dem Konzept der Nintendo Switch, über eine Docking-Station verfügen. Im mobilen Betrieb liefert es eine solide Performance, doch angedockt an den Fernseher entfesselt es durch zusätzliche Kühlung und Stromzufuhr eine erheblich höhere Leistung für natives Gaming in beeindruckender Auflösung. Dies würde es Sony ermöglichen, den Markt auf zwei Fronten gleichzeitig zu erobern und ein nahtloses Spielerlebnis zwischen Wohnzimmer und unterwegs zu schaffen.
Zahlen, Daten, Fakten: Was unter der Haube stecken soll
Die Spekulationen werden sogar noch konkreter, wenn es um die Technik und den Preis geht. Angeblich soll der Handheld von einem AMD-Chip mit 16 RDNA-5-Recheneinheiten angetrieben werden, der je nach Docking-Status unterschiedlich hoch taktet. Preislich soll sich dieser mobile Begleiter mit 399 bis 499 Dollar attraktiver positionieren als Konkurrenzprodukte von Drittherstellern. Die stationäre PS6 selbst soll eine Grafikleistung auf dem Niveau einer AMD Radeon RX 9070 XT bieten und preislich zwischen 549 und 699 Dollar angesiedelt sein. Sogar ein günstigeres „PS6S“-Modell für 299 bis 399 Dollar wird in den Berichten erwähnt. Sony schmiedet hier offenbar ein vielschichtiges, preislich gestaffeltes Arsenal, um in der nächsten Konsolengeneration von Anfang an die Oberhand zu gewinnen. Die Zukunft des Spielens bei Sony ist nicht nur digital, sie ist vor allem flexibel.


