Procredit Holding: Kurs bleibt trotz Rückschlägen stabil
Die Procredit Holding zeigt sich unbeeindruckt von den Herausforderungen des ersten Halbjahres und hält an den ehrgeizigen Zielen für das Jahr 2025 fest. Das Unternehmen, das seinen Sitz im renommierten SDax hat, sah sich in den ersten sechs Monaten mit Rückgängen bei Zinsüberschuss, operativen Erträgen, Gewinn und Eigenkapitalrendite konfrontiert. Dennoch bleibt der Blick nach vorn gerichtet, wie am Donnerstag in Frankfurt verkündet wurde. Trotz dieser Dämpfer verzeichnete das kreditbezogene Geschäft des Unternehmens ein währungsbereinigtes Wachstum von 7,2 Prozent. Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstand mit einem noch deutlich optimistischeren Zuwachs von 12 Prozent. Auch wenn die Eigenkapitalrendite im ersten Halbjahr auf 9 Prozent gesunken ist, bleibt das Ziel einer stabilen Rendite von rund 10 Prozent weiterhin bestehen.
Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Der Vorstandsvorsitzende, Hubert Spechtenhauser, deutet eine weniger günstige Kostenstruktur an, als zunächst prognostiziert. So rechnet man damit, dass die Kosten in diesem Jahr bis zu 70 Prozent der Erträge in Anspruch nehmen könnten, nachdem zuvor ein Wert nahe dem Vorjahresniveau von gut 68 Prozent erwartet worden war.
Insgesamt erwirtschaftete die Procredit Holding im ersten Halbjahr einen unter dem Strich Gewinn von 47 Millionen Euro, was einem Rückgang von fast 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

