Primetime-Check: Samstag, 25. April 2026

Konnte die neue ProSieben-Show den anderen das Leben schwer machen, oder erlebte sie selbst eine schwere Geburt?
Die meisten Älteren konnten sich am Samstag einigen auf Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht: Die höchsten Zahlen beim Gesamtpublikum fuhr er also ein, der Krimi im Ersten Deutschen Fernsehen, welcher ab 20.15 Uhr auf erfreuliche 20,6 Prozent bei insgesamt 4,13 Millionen kam - eine Leistung, die den Primetime-Sieg ermöglichte, aber eine ganze Ecke unter fünf Millionen verblieb, und damit auch unter der Leistung stärkerer Samstags-Krimis. Bei den 14-49-Jährigen konnte die Produktion nur mittelmäßig performen, hier waren 7,0 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,20 Millionen drin. Der zweite Teil des Krimis sank um 21.45 Uhr weiter auf 3,59 Millionen und 19,5 Prozent gesamt wie 4,8 Prozent (0,15 Millionen) der Jüngeren.
Das ZDF fuhr gestern dagegen eine neue Folge von Die Giovanni Zarrella Show auf und sicherte damit einen passablen Platz zwei beim Gesamtpublikum. Die Zarrella-Sendung kam auf einen Anteil von soliden 15,2 Prozent, die Reichweite blieb mit 2,88 Millionen allerdings unter der Drei-Millionen-Marke. Bei den Jüngeren kam die Programmierung auf Augenhöhe zu RTL, weil überdurchschnittliche, jedoch einstellige 9,1 Prozent (0,27 Millionen) heraussprangen. In Puncto Reichweite war RTL identisch unterwegs (0,27 Millionen). Dort lief die Castingshow Deutschland sucht den Superstar auf einem etwas enttäuschendem Niveau und wies mäßige 9,0 Zielgruppen-Prozent auf. Insgesamt sahen den Gesangs-Abend 1,33 Millionen zu mittelprächtigen 6,9 Prozent.
Für eigenes Dafürhalten ordentlich hielt sich Sat.1, wo die Wiederholung Asterix & Obelix im Reich der Mitte lief. Auf für den Kanal zufriedenstellendem Level von 8,0 Zielgruppen-Prozent durch 0,24 Millionen bewegte sich das Werk. Insgesamt lediglich 0,90 Millionen zu überschaubaren 4,5 Prozent fühlten sich angesprochen. RTLZWEI schnitt ebenfalls überdurchschnittlich ab für seine Relationen. Denn der Zuspruch für den Katastrophen-Film Die Wolke fiel solide aus, weil der Anteil sich auf wirklich respektable 7,4 Prozent durch 0,22 Millionen in der Zielgruppe bewegte. Insgesamt waren lediglich 0,57 Millionen und recht schmale 2,9 Prozent zugegen.
Die neue Show Staying Alive - Stars singen mit Legenden kam bei ProSieben zum Auftakt nur auf sehr enttäuschende Zahlen. Für den Start setzte es eine triste Reichweite von 0,19 Millionen Werberelevanten, die die Relationen auf magere 6,2 Prozent brachten. Insgesamt liefs für die neue Show-Programmierung im Angesicht 0,69 Millionen zu 3,6 auch mangelhaft für eigene Verhältnisse. Die rote Kugel schnitt mit der Agenten-Programmierung James Bond 007 - Der Spion, der mich liebte dürftig ab. Jene mobilisierte nur 4,7 Zielgruppen-Prozent zu 0,14 Millionen. Am Gesamtmarkt 0,77 Millionen zu verhaltenen 3,9 Prozent waren dabei. Bezüglich der 14-49-Jährigen war man mit der Leistung sogar noch hinter dem Disney Channel, der mit Zoomania erfreuliche 5,6 Prozent durch 0,17 Millionen Jüngere einfuhr. Mit Abstand letzter wurde wiederholt Kabel Eins mit FBI: Special Crime Unit. Mit Folge eins maue 3,3 Zielgruppen-Prozent (0,09 Millionen) standen auf dem Tableau, anschließend zumindest passabel erhöhte 4,5 Prozent wegen 0,15 Millionen. Gesamt maximal 0,66 Millionen und unauffällige 3,2 Prozent verfolgten die Crime-Geschichten.

