Präzise Schläge aus der Luft: US-Militär setzt auf Technologieführerschaft
Das US-Militär hat die jüngsten Luftangriffe auf iranische Uran-Anreicherungsanlagen als erfolgreich bewertet. Bei einer Pressekonferenz im Pentagon erläuterte US-Generalstabschef Dan Caine, dass die Verantwortlichkeit für die detaillierte Bewertung der Einsätze den Geheimdiensten obliege. Trotz dieser Zuständigkeit konnte Caine zu Protokoll geben, dass die präzise geplanten Angriffe die definierten Ziele erwartungsgemäß getroffen haben.
Ein besonderer Fokus lag auf den eingesetzten bunkerbrechenden Bomben vom Typ GBU-57, die für ihren nahezu unauffälligen, aber durchschlagenden Effekt bekannt sind. Diese Bomben entfalten ihre zerstörerische Wirkung in tieferen Erdschichten und hinterlassen oberirdisch kaum sichtbare Spuren. Diese Technologie, die bei der Operation mit dem Codenamen „Mitternachtshammer“ zum Einsatz kam, erwies sich als effektiv, indem die Bomben mit der geplanten Geschwindigkeit und Präzision abgeworfen wurden.
Insgesamt wurden bei diesem umfangreichen militärischen Einsatz von US-Tarnkappenbombern 14 Bomben abgeworfen, die neben der schwer gesicherten Anlage in Fordo auch die Atomanlage in Natans zum Ziel hatten. Der Einsatz dieser hochentwickelten militärischen Technologie unterstreicht die fortschrittlichen Fähigkeiten der USA in der Kriegsführung und dient als Warnsignal sowohl an den Iran als auch an die internationale Gemeinschaft.

