Positive Impulse an Asiens Börsen trotz US-Arbeitsmarktbericht
Der enttäuschende US-Arbeitsmarktbericht für Juli hat die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte am Montag nur zu einem Teil in die Knie gezwungen. Vor allem Japans Börsen erlebten einen merklichen Rückgang. Im Gegenzug keimt jedoch Hoffnung auf eine baldige Leitzinssenkung der US-Notenbank auf, was in der Region für vorsichtigen Optimismus sorgt.
Der japanische Leitindex Nikkei 225 endete mit einem Rückgang um 1,2 Prozent und notierte bei 40.290,70 Punkten. Dieser Rückschlag reiht sich nahtlos an die Verluste der Vorwoche ein. Besonders betroffen waren hierbei exportorientierte Sektoren, darunter Technologiewerte und Automobilaktien. Auch Finanzwerte konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen.
Chinas Aktienmärkte hingegen verbuchten Gewinne, getragen von der Hoffnung auf eine mögliche Verlängerung der Zollpause mit den USA. Der CSI-300-Index, der die maßgeblichen Werte der chinesischen Festlandbörsen abbildet, konnte um 0,3 Prozent auf 4.067,40 Punkte zulegen. Der Hang-Seng-Index in Hongkong kletterte um 0,9 Prozent auf 24.731,50 Punkte. Diese positive Entwicklung wurde durch die Aussagen des US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer gestützt, der signalisierte, dass eine Verlängerung der bisher bis zum 12. August laufenden Zollpause angestrebt werde.
In Australien zeigte sich der Aktienmarkt indes stabil. Der S&P/ASX 200 legte marginal um 0,02 Prozent auf 8.663,70 Punkte zu, was auf eine abwartende Haltung der Investoren hindeutet.

