Polizei erschoss bei Unruhen «Gangster» in China
19. Juli 2009, 06:40 Uhr · Quelle: dpa
Peking (dpa) - Die Polizei hat bei den Unruhen in der Hauptstadt der nordwestchinesischen Provinz Xinjiang, Ürümqi, Anfang Juli zwölf als Gangster bezeichnete Aufrührer erschossen. Nach neusten offiziellen Darstellungen starben insgesamt 197 Menschen. Die meisten seien «unschuldige Einwohner» gewesen, heißt es. Der Gouverneur von Xinjiang, ein Uigure, sagte, die Polizei habe sich während der Unruhen sehr zurückgehalten. Die Gangster seien «extrem bösartig und unmenschlich» gewesen, sagte er.

