Politisches Ringen um Grönland: Schumer gegen Trumps Zölle
Der demokratische Minderheitsführer im US-Senat, Chuck Schumer, hat sich gegen die von Präsident Donald Trump angedrohten Zölle gegen europäische Verbündete positioniert. Schumer kündigte an, dass die Demokraten ein Gesetz vorlegen werden, um die Zölle zu verhindern, bevor sie weiteren Schaden an der US-Wirtschaft sowie im europäischen Wirtschaftsraum anrichten. Schon jetzt hätten Trumps Entscheidungen Inflation verursacht und der heimischen Wirtschaft geschadet, so Schumer.
Mit neuerlichen Zollankündigungen verschlimmere der Präsident die Lage weiter, erklärte Schumer. Es sei erstaunlich, dass Trump gewillt sei, derartige Handelsbarrieren gegen enge Verbündete zu errichten, um seine unrealistischen Pläne zur Übernahme Grönlands zu verfolgen. Trotz der demokratischen Minderheit im Senat gibt es auch innerhalb der Republikaner kritische Stimmen zu den angedrohten Zöllen.
Die jüngsten Zollmaßnahmen Trumps betreffen acht europäische Staaten, darunter Deutschland, und beruhen auf dem ungelösten Konflikt um Grönland, den Trump im Februar als Begründung anführte. Diese Maßnahmen gelten als beispiellos, da sie gegen Nato-Mitgliedsstaaten verhängt werden und die Zölle schrittweise erhoben werden sollen, bis die USA ein Abkommen über den Kauf von Grönland erreichen. Grönland ist autonom und gehört zu Dänemark, das einer Übernahme skeptisch gegenübersteht.

