Pierre Rochard kritisiert Altcoins und fordert Fokus auf Bitcoin

Der Bitcoin-Befürworter Pierre Rochard hat die anhaltenden Spannungen innerhalb der Kryptowelt neu entfacht, indem er Altcoins als „Narren und Clowns“ abtat und argumentierte, dass sich die US-amerikanische Bundespolitik ausschließlich auf Bitcoin konzentrieren sollte.
Maximalistische Rhetorik inmitten von Marktstress
Rochard verwendete in einem Beitrag vom 3. Februar auf X deutliche Worte, um den Wert aller nicht-Bitcoin-Krypto-Assets abzulehnen.
„I don’t want to hear a word from the altcoin crypto web3 NFT ICO XRP ETH ADA blockchain whatever bozos and clowns,“ schrieb er.
Er behauptete zudem, dass diese Vermögenswerte „nur auf den Erfolgen von Bitcoin mitreiten“ und einfach „dankbar für alles sein sollten, was passiert.“
Diese maximalistische Sichtweise wurde vor dem Hintergrund erheblicher Marktrückgänge geäußert. Daten zeigen, dass Bitcoin in der vergangenen Woche um fast 11% gefallen ist, was zu einem Rückgang der Buchgewinne führte.
Am 2. Februar gab Strategy, der größte Unternehmens-Bitcoin-Inhaber, den Kauf von 855 BTC für $75,3 Millionen bekannt. Doch mit dem Preisverfall der Kryptowährung sind die nicht realisierten Gewinne des Unternehmens von fast $8 Milliarden in der letzten Woche auf unter $3 Milliarden gesunken, während der breitere Kryptomarkt seit Ende Januar schätzungsweise $500 Milliarden an Wert verloren hat.
In seinem Beitrag schlug Rochard eine politische Strategie vor, um einen Bitcoin-Bullenmarkt zu starten, die auf drei Maßnahmen der US-Regierung basiert: Sicherung einer strategischen Bitcoin-Reserve, Steuerbefreiung für Bitcoin und der Erwerb von Bitcoin durch die Federal Reserve.
Diese Ideen lösten online Debatten aus, wobei ein Nutzer bemerkte,
„Oh, so now everyone wants BTC to be treated like real money. funny how that works when taxes are involved.“
Der Gastgeber von Bitcoin for Corps entgegnete,
„Bitcoin is not a foreign currency… it should actually be tax exempt.“
Politischer Fokus weicht von Washingtons Agenda ab
Rochards vorgeschlagene politische Verschiebung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Washingtons unmittelbarer Fokus anderswo liegt. Am 2. Februar trafen sich Vertreter großer Krypto-Unternehmen und traditioneller Bankengruppen im Weißen Haus zu einer Arbeitssitzung. Ziel des Treffens war es, Meinungsverschiedenheiten über die Regulierung von Stablecoin-Renditen zu klären, ein zentraler Streitpunkt im stockenden CLARITY Act im Senat.
Der CEO der Bitcoin Bond Company antwortete auf die Berichterstattung über das Ereignis durch die Journalistin Eleanor Terrett mit dem Kommentar,
„The focus should be on tax exemption for Bitcoin and securing the Strategic Bitcoin Reserve, not stablecoin yield. This is a big distraction.“
Das Marktumfeld ist herausfordernd. Über die Kryptowährungen hinaus hat ein übergreifender Ausverkauf auch Rohstoffe und Aktien betroffen. Edelmetalle wie Silber und Gold haben kürzlich erhebliche Rückgänge erlebt, während Bitcoin aus den Top Ten der globalen Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung gefallen ist und nun auf Platz 12 rangiert. In diesem Klima muss die Volatilität angegangen werden, damit Rochards optimistische politische Ideen Erfolg haben können.

