Pentagon kürzt Budget – Musk und Trump im Sparmodus
Im Pentagon wird der Rotstift angesetzt: Verteidigungsminister Pete Hegseth berichtet vor dem Kongress von erfolgreichen Budgetkürzungen in Zusammenarbeit mit Elon Musk's Department of Government Efficiency. Insgesamt konnten bereits 6 Milliarden Dollar aus dem fast 1 Billion Dollar umfassenden Etat eingespart werden.
Präsident Donald Trump plant weitere Umstrukturierungen und möchte 30 Milliarden Dollar aus Bereichen abziehen, die unter der Biden-Administration als „nicht-letale Prioritäten“ galten. Diese Gelder sollen laut Hegseth den Streitkräften zukommen, um die Abwehrbereitschaft zu stärken und im Ernstfall siegreich in Konflikten hervorzugehen.
Mit einem scharfen Blick auf die Effizienz der Beschaffungsprozesse des Pentagons setzt Hegseth auch Trumps Agenda fort, politisch umstrittene Richtlinien zu streichen. Dazu gehören Maßnahmen wie das Verbot für Transgender-Militärangehörige und der Einsatz von Soldaten zur Unterstützung bei der Durchsetzung von Einwanderungsgesetzen.
Aktuell sorgen auch nationale Einsätze für Spannungen: In Los Angeles werden Nationalgardisten und Marines als Reaktion auf Proteste gegen Abschiebungen eingesetzt. Dies zieht erneut einen Konflikt zwischen Trump und dem kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom nach sich.
Während Newsom sich rechtlich gegen Trumps Vorgehen wehrt, spekuliert Trump öffentlich darüber, den Gouverneur zu verhaften, sollte dieser die Bundesmaßnahmen behindern. Zudem hat Hegseth in seinem Budgetvorschlag 62 Milliarden Dollar für nukleare Waffen und 3,5 Milliarden Dollar für das neue Kampfflugzeug F-47 eingeplant.

