Payback erweitert Bonusprogramm: Kooperation mit Sparkassen
Das größte Bonusprogramm Deutschlands, Payback, setzt seine Expansion fort: Ab dem 1. Juli können Sparkassen-Kunden erstmals Bonuspunkte mit ihrer Girocard sammeln. Sobald registrierte Nutzer mit ihrer Girocard, umgangssprachlich oft als EC-Karte bezeichnet, ihre Einkäufe an der Ladenkasse bezahlen, werden die begehrten Punkte gutgeschrieben.
Zu Beginn wird dieses Angebot in ausgewählten regionalen Läden verfügbar sein, die Teil der „S-Vorteilswelt“ der Sparkassen sind. Diese Händler bieten spezielle Vergünstigungen an, und schrittweise soll die Möglichkeit, Payback-Punkte zu sammeln, bei etwa 12.000 regionalen Händlern in ganz Deutschland eingeführt werden.
Interessant für die Nutzer: Selbst wenn neuere Girocards bereits mit einem Payback-Logo ausgestattet sind, ist eine einmalige, einfache Registrierung notwendig, um das Bonusangebot zu nutzen. Joachim Schmalzl, Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, erläutert: „Die Verknüpfung der Sparkassen-Card mit Payback erfolgt über unser Mehrwertprogramm S-Vorteilswelt und kann bequem im Online-Banking oder in der App aktiviert werden.“
Ab Herbst sollen auch große nationale Partner des Payback-Systems wie Aral, dm und der seit Januar angeschlossene Edeka in die Kooperation integriert werden. Teilnehmer des Programms können zudem für ausgewählte Sparkassenprodukte und -dienstleistungen Punkte sammeln.
Aktuell verzeichnet Payback, ansässig in München, über 34 Millionen aktive Nutzer in Deutschland und arbeitet mit 700 Unternehmen zusammen, bei denen Kunden Punkte sammeln und einlösen können. Die Partnerschaft mit den Sparkassen wurde im Herbst 2023 beschlossen, wobei man eine vollständige Integration bis 2025 anstrebt.
Laut Payback-Geschäftsführer Bernhard Brugger ist diese Integration technisch anspruchsvoll und keine einfache Aktivierung per Mausklick. Verbraucherschützer warnen jedoch vor dem Missbrauch persönlicher Daten bei der Nutzung von Bonussystemen. Die neuen Partner versichern, dass nur notwendige Informationen wie die Payback-Nummer und das Zahlungsdatum an Payback übermittelt werden, ohne zusätzliche Zahlungs- oder persönliche Informationen preiszugeben.
Fast alle der 343 Sparkassen in Deutschland beteiligen sich an diesem neuen Angebot, wie Schmalzl bestätigt.

