Papa John's im Höhenflug: Mögliche Privatisierung durch Apollo und Irth Capital
Die Aktienkurse von Papa John's erlebten am Mittwoch einen bemerkenswerten Anstieg, als bekannt wurde, dass die bekannte Pizzakette möglicherweise privatisiert werden könte. Infolge dieser Neuigkeiten verzeichneten die Papiere des Unternehmens einen Tagesgewinn von 7,5 %, nachdem sie im Tagesverlauf sogar um bis zu 15 % gestiegen waren. Der Kurs erreichte damit seinen höchsten Stand seit November.
Berichten zufolge haben die Vermögensverwalter Apollo und Irth Capital Management ein Übernahmeangebot in Betracht gezogen, das auf etwa zwei Milliarden US-Dollar taxiert wird. Zum Zeitpunkt der Nachricht wurde die Marktkapitalisierung von Papa John's auf etwa 1,6 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Interessanterweise steht Irth Capital in Verbindung mit der königlichen Familie Katars. Obwohl weder Irth Capital noch Apollo oder Papa John's selbst auf Anfragen zur Stellungnahme reagierten, ist das Interesse an Papa John's offensichtlich groß.
Eine mögliche Privatisierung wäre ein bedeutender Schritt für das Unternehmen, dessen Vergleichsumsätze in nordamerikanischen Filialen im ersten Quartal rückläufig waren. Dennoch konnte die Aktie seit Jahresbeginn mehr als ein Viertel ihres Wertes zulegen und sich so von den Tiefstständen im April erholen.

