Palästinenserorganisation Hamas verteidigt umstrittenen Angriff auf Israel in neuem Bericht
Die islamistische Palästinenserorganisation Hamas hat einen umstrittenen Bericht veröffentlicht, in dem sie das Massaker im israelischen Grenzgebiet am 7. Oktober zu rechtfertigen versucht. In dem 16-seitigen Bericht bezeichnet die Hamas den Angriff als 'notwendigen Schritt und normale Reaktion' gegen israelische Verschwörungen gegen das palästinensische Volk. Laut dem Bericht handelte es sich bei dem Angriff um eine religiöse und moralische Verpflichtung der Kämpfer der Hamas, Schaden an Zivilisten zu vermeiden. Die Terrororganisation behauptet, dass die Zivilisten versehentlich im Kampf mit israelischen Truppen getötet wurden. Allerdings belegen Videoaufnahmen von Bodycams der Terroristen gezielte Gräueltaten an Zivilisten. Die Hamas gibt lediglich 'Fehler' während des Angriffs auf die Grenzorte als mögliche Ursache für die Tötung von Zivilisten an. Sie behauptet weiterhin, dass viele Israelis von der eigenen Seite getötet wurden. Israels Medien hatten hingegen berichtet, dass israelische Geiseln getötet wurden, als ein israelischer Panzer ein Haus beschossen habe, in dem sich auch zahlreiche Terroristen aufgehalten hätten. Trotz zahlreicher Belege weist die Hamas die Vorwürfe zurück, dass Terroristen sexuelle Gewalt an Frauen und Männern angewandt und Menschen verstümmelt haben. Die Hamas beschreibt das Massaker als 'Akt der Verteidigung' gegen die israelische Besatzung und strebt die Zerstörung Israels an, anstatt eine Zweistaatenlösung zu akzeptieren. Israel reagierte auf das Massaker mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive im Gazastreifen. Seither sind nach Angaben der Hamas-kontrollierten Gesundheitsbehörde über 25.000 Menschen getötet worden, wovon laut UN-Angaben 70 Prozent Frauen und Minderjährige sind. (eulerpool-AFX)

