Ottobock: Debüt an der Frankfurter Börse weckt Investorenerwartungen
An der Frankfurter Börse wird der Prothesenhersteller Ottobock ab Donnerstagmorgen um 9 Uhr erstmals gehandelt. Der international renommierte Konzern aus Duderstadt bei Göttingen ist weltweit für seine innovativen Prothesenlösungen bekannt und zudem ein bedeutender technischer Partner der Paralympischen Spiele.
Schon im Vorfeld des Börsengangs zeigten Investoren reges Interesse an den Aktien, die zu einem Stückpreis von 66 Euro angeboten werden sollen. Ottobock, das sich selbst als Weltmarktführer im Bereich der Prothesen bezeichnet, strebt einen maximalen Erlös von bis zu 808 Millionen Euro an.
Insgesamt werden etwa 12,2 Millionen Aktien in den Handel gebracht. Diese sollen im Prime Standard gelistet sein, was ihnen die Tür zur Aufnahme in die DAX-Indexfamilie öffnet. Gelänge Ottobock dieser Schritt, wäre es der größte Börsengang in Frankfurt seit dem von Douglas im März 2014.

