Orsted setzt sich gegen US-Regierung durch: Grünes Licht für Revolution Wind
Der dänische Windparkbetreiber Orsted hat im juristischen Tauziehen mit der US-Regierung einen entscheidenden Sieg errungen, der für die Zukunft der erneuerbaren Energien in den USA von Bedeutung sein könnte. Vor einem US-Gericht in Washington entschied Richter Royce C. Lamberth zugunsten von Orsted und ermöglicht damit die Fortsetzung des Baus des fast vollendeten Offshore-Windparks Revolution Wind vor der Küste Rhode Islands. Diese Anlage soll in naher Zukunft bis zu Hunderttausende von Haushalten in Rhode Island und Connecticut mit sauberem Strom versorgen. In seiner Urteilsbegründung betonte Richter Lamberth, dass es zu einem 'irreparablen Schaden' kommen würde, sollte der Baustopp bestehen bleiben.
Der rechtliche Hintergrund dieser Auseinandersetzung ist eine Vorladung des US-Innenministeriums vom 22. Dezember, die mit der Begründung von nationalen Sicherheitsbedenken einen 90-tägigen Stopp für fünf Windparkprojekte an der Ostküste verhängte. Diese Entscheidung führte zu verschiedenen Klagen, da Orsted und andere Beteiligte ihre Projekte gefährdet sahen. Im Zentrum der politischen Kontroversen steht US-Präsident Donald Trump, der als bekennender Kritiker der Windkraft an seiner Politik der fossilen Brennstoffe festhält.

