Oracle und Meta: Milliarden-Deal für KI-Cloudlösungen in Sicht
Oracle Corp. steht derzeit in Gesprächen mit Meta Platforms über einen potentiellen Cloud-Computing-Deal im Umfang von etwa 20 Milliarden US-Dollar. Diese Verhandlungen verdeutlichen Oracles wachsende Rolle als bedeutender Infrastrukturpartner im Bereich der Cloud-Computing-Dienstleistungen. Innerhalb dieses mehrjährigen Abkommens soll Oracle dem Social-Media-Giganten rechnerische Kapazitäten zur Verfügung stellen, die für das Training und die Bereitstellung von Modellen künstlicher Intelligenz (KI) benötigt werden.
Das finale Volumen der Vereinbarung könnte sich noch erhöhen, und auch andere Vertragsbedingungen sind noch nicht in Stein gemeißelt, da die Verhandlungen nichtöffentlich sind. Für Oracle wäre dieser Vertragsabschluss ein weiterer Erfolg für seine Cloud-Infrastruktur-Dienstleistungen. Angesichts der kürzlich gemeldeten starken Buchungszuwächse erreichte der Aktienkurs von Oracle ein neues Allzeithoch.
Oracle hat bereits zuvor Cloud-Partnerschaften mit Meta und anderen Unternehmen, die KI-Modelle trainieren, angekündigt, darunter xAI, das von Elon Musk gegründet wurde. Im bisherigen Jahresverlauf konnte sich der Aktienwert von Oracle um beeindruckende 85 Prozent steigern, was die starke Entwicklung des Cloud-Geschäfts untermauert.
Während Meta zu den aktuellen Verhandlungen keine Stellungnahme abgab, reagierte Oracle bislang nicht auf Anfragen zu einem Kommentar. Obwohl Investoren Bedenken hinsichtlich der Abhängigkeit von bestimmten Kunden äußern, vor allem von OpenAI, bleibt Oracle optimistisch. Anfang des Jahres erhielt das Unternehmen einen Großauftrag, bei dem es OpenAI mit beispiellosen 4,5 Gigawatt an Rechenleistung versorgt.

