Oracle – Der neue Gigant der KI-Infrastruktur und Larry Ellisons beispielloser Aufstieg
Larry Ellison hat sich an die Spitze der Welt der Superreichen katapultiert. Durch die atemberaubende Transformation von Oracle zu einem führenden Anbieter von KI-Infrastruktur überholte er Elon Musk und erlangte den Titel der reichsten Person der Welt.
Nachdem Oracle für das letzte Quartal außergewöhnliche Zahlen vorlegte, erfuhr Ellison, mit 81 Jahren und als Pionier der Datenbanken bekannt, einen dramatischen Anstieg seines Vermögens um über 100 Milliarden Dollar. Sein Anteil von 41 % an Oracle entspricht rund 1,16 Milliarden Aktien, die am Dienstagsschluss etwa 280 Milliarden Dollar wert waren. Hält sich der Aktienkurs, würde Ellisons Nettovermögen auf beeindruckende 393 Milliarden Dollar steigen und damit Elon Musk, dessen Vermögen 385 Milliarden Dollar beträgt, hinter sich lassen.
Oracle erzielte im letzten Quartal einen Umsatz von 14,9 Milliarden Dollar, 12 % mehr im Vergleich zum Vorjahr. Besonders beeindruckend war jedoch das Wachstum im Bereich der Cloud-Infrastruktur von 55 %, was 3,3 Milliarden Dollar einbrachte. Die ausstehenden Performance-Verpflichtungen (RPO), die zukünftige Einnahmen sichern, erreichten sogar 455 Milliarden Dollar – ein beeindruckender Zuwachs von 359 %.
CEO Safra Catz äußerte ihre Zuversicht, dass die Nachfrage nach Oracle Cloud Infrastructure weiter steigen wird und man weitere milliardenschwere Kunden gewinnen könne. Im aktuellen fiskalischen Jahr strebt das Unternehmen 18 Milliarden Dollar Umsatz in der Cloud-Infrastruktur an.
Oracles Erfolg im Bereich der AI wird durch bedeutende Verträge mit OpenAI, xAI von Elon Musk, Meta Platforms, Nvidia und Advanced Micro Devices untermauert. Während Musk, dessen Vermögen stark von der volatilen Tesla-Aktie abhängt, im Laufe des Jahres von 420 Milliarden auf 385 Milliarden Dollar abrutschte, erweist sich Ellisons Zuwachs als Teil eines größeren Trends, in dem Anbieter von KI-Infrastruktur wie Oracle als Gewinner hervorgehen. Diese massiven Zuwächse verdeutlichen, dass im Bereich der KI-Infrastruktur neue Goldgräberzeiten angebrochen sind – nicht im Bau von Chatbots oder autonomen Fahrzeugen, sondern in der Bereitstellung der grundlegenden Rechnerleistung, die solche Technologien benötigen.

