Oracle auf Höhenflug: Mega-Deal mit OpenAI verleiht Aktien Flügel
Die Aktien von Oracle erlebten nach Börsenschluss einen gewaltigen Höhenflug, als bekannt wurde, dass das Unternehmen mehrere milliardenschwere Verträge abgeschlossen hat. Ein bedeutender Kunde könnte hierbei OpenAI sein, das laut Berichten des Wall Street Journals plant, über einen Zeitraum von etwa fünf Jahren Rechenkapazitäten im Wert von 300 Milliarden Dollar bei Oracle zu erwerben. Diese Vereinbarung wäre eine der größten Cloud-Verträge der Geschichte. Oracle wollte sich zu diesen Berichten nicht äußern, und auch OpenAI reagierte nicht auf Anfragen zur Bestätigung.
Die Zusammenarbeit zwischen Oracle und OpenAI ist nicht neu. Bereits im Sommer 2024 begann OpenAI, Oracle für Rechenleistungen zu nutzen, nachdem das Unternehmen sich allmählich von der exklusiven Abhängigkeit von Microsoft Azure als einzigem Cloud-Anbieter löste. Der Zeitpunkt dieser Entscheidung fiel mit OpenAIs Engagement im Stargate-Projekt zusammen, einem ambitionierten Vorhaben, bei dem OpenAI, SoftBank und Oracle gemeinsam 500 Milliarden Dollar in den Ausbau nationaler Rechenzentren investieren werden.
Es wird deutlich, dass OpenAI einen enormen Bedarf an Rechenkapazität hat. So unterzeichnete das Unternehmen Berichten zufolge im Frühjahr auch einen Cloud-Vertrag mit Google, trotz der sich zuspitzenden Konkurrenz im Bereich der künstlichen Intelligenz.

