Optimismus in den USA: Verbraucherstimmung im Juli deutlich verbessert
Die Verbraucherstimmung in den USA hat sich im Juli unerwartet aufgehellt. Nach Angaben des Marktforschungsinstituts Conference Board stieg der Konsumindikator um 2,0 Punkte auf beachtliche 97,2 Zähler. Diese Entwicklung übertraf die Prognosen von Volkswirten, die im Durchschnitt lediglich einen Anstieg auf 96,0 Punkte erwartet hatten. Zudem wurde der zuvor gemeldete Wert für Juni von 93,0 auf 95,2 Punkte nach oben korrigiert.
Besonders bemerkenswert ist die Verbesserung der Verbrauchererwartungen, während die Einschätzung der aktuellen Lage einen Rückgang verzeichnete. Stephanie Guichard, Volkswirtin beim Conference Board, stellte fest: „Der nachlassende Pessimismus über die Zukunft führte zu einer leichten Stärkung des allgemeinen Vertrauensniveaus.“
Alle drei Komponenten des Erwartungsindex zeigten eine positive Tendenz, da die Verbraucher weniger pessimistisch in Bezug auf zukünftige Geschäftsbedingungen und den Arbeitsmarkt waren, und mehr Zuversicht hinsichtlich ihrer künftigen Einkommenssituation zeigten. Durch diese positive Veränderung könnten sich potenziell auch wirtschaftliche Stabilität und Dynamik verstärkt entfalten, da ein optimistischer Verbraucher in der Regel die Konjunktur durch erhöhten Konsum unterstützt.

