Optimismus der Bank of America lässt Teamviewer-Aktie steigen
Der Enthusiasmus der Bank of America in Bezug auf die Künstliche Intelligenz (KI) bei Teamviewer hat der Aktie des Software-Unternehmens neuen Auftrieb gegeben. Am Montag konnte das Papier einen beeindruckenden Anstieg verzeichnen und führte zur Mittagszeit den MDax mit einem Zuwachs von 9,4 Prozent an, was einem Kurs von 9,92 Euro entspricht. Zwischenzeitlich überschritt die Aktie sogar die Marke von 10 Euro, dem höchsten Stand seit Ende Juli. Damit summiert sich der Wertzuwachs im laufenden Jahr auf etwa vier Prozent.
BofA-Analyst Victor Cheng hat sein Anlageurteil für Teamviewer geändert und empfiehlt nun, die Aktie zu kaufen. Das Kursziel wurde von 13,70 Euro auf 16,30 Euro angehoben, was ein weiteres Kurspotenzial von etwa 65 Prozent bedeutet.
Cheng äußerte sich optimistisch zu den langfristigen Perspektiven des Unternehmens, das aktiv Maßnahmen ergreift, um in der sich wandelnden Technologielandschaft besser positioniert zu sein und verwies auf das erweiterte Produktangebot. "Die Unternehmens-IT steht vor einer signifikanten Transformation durch KI", so der Analyst. Die Übernahme der britischen Firma 1E und eigene KI-Innovationen liefern Teamviewer Wettbewerbsvorteile, insbesondere gegenüber kleineren Mitbewerbern.
Cheng prognostiziert ein beschleunigtes Wachstum für Teamviewer und hob die erwartete jährliche Umsatzsteigerung bis 2028 auf durchschnittlich acht Prozent an. Trotz eines langsameren Anstiegs des operativen Ergebnisses bleibt seine optimistische Haltung bestehen, zumal die Aktie sich von ihren früheren Höchstständen entfernt hat. Zuvor hatte die Aktie während des Tech-Booms in der Anfangsphase der Corona-Krise einen Höchstwert von fast 55 Euro erreicht, fiel jedoch ebenso rasant wieder.

