Opferverbände fordern Stasi-Einzelfallprüfung
10. Juli 2009, 03:51 Uhr · Quelle: dpa
Berlin (dpa) - Die Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft haben angesichts Tausender ehemaliger Stasi-Mitarbeiter im öffentlichen Dienst eine Einzelfallprüfung gefordert. Zunächst müssten die leitenden Mitarbeiter und dann alle Beschäftigten auf eine frühere Tätigkeit für die DDR-Staatssicherheit überprüft werden. Die Behörden der neuen Bundesländer seien «in eine große Glaubwürdigkeitskrise» gekommen. Laut einem Medienbericht sollen rund 17 000 Ex-Stasi-Beschäftigte weiterbeschäftigt worden sein.

