OpenAI und Broadcom planen ehrgeizigen Vorstoß in die KI-Chip-Technologie
Der Chiphersteller Broadcom und die Entwicklerfirma OpenAI haben ehrgeizige Pläne, um sich auf dem Markt leistungsstarker KI-Beschleuniger zu etablieren. Unterstützt durch die Nachrichtenagentur Bloomberg, die sich auf gut informierte Quellen beruft, wird berichtet, dass beide Unternehmen zusammenarbeiten werden, um innovative KI-Beschleuniger zu entwickeln, die ab 2026 auf den Markt kommen sollen. OpenAI zielt darauf ab, seine Abhängigkeit von Nvidia zu verringern, dessen Chips aktuell führend in der KI-Industrie sind und das Rückgrat zahlreicher Rechenzentren bilden.
Bei einer Analystenkonferenz gab Broadcom-Chef Hock Tan bekannt, dass sein Unternehmen einen lukrativen Auftrag im Wert von über zehn Milliarden US-Dollar von einem neuen Kunden erhalten hat, bei dem es sich um OpenAI handeln soll. Analysten gehen davon aus, dass Broadcom durch diese Zusammenarbeit in den Jahren 2026 bis 2027 ein beschleunigtes Wachstum erleben könnte.
Die jüngsten Geschäftszahlen von Broadcom verdeutlichen den starken Einfluss der Künstlichen Intelligenz auf den Umsatz des Unternehmens. Im dritten Geschäftsquartal stieg der Umsatz mit KI-Halbleitern auf bemerkenswerte 5,2 Milliarden US-Dollar. Für das Schlussquartal wird ein weiterer Anstieg auf 6,2 Milliarden US-Dollar erwartet. Insgesamt konnte das Unternehmen ein Umsatzplus von 22 Prozent verzeichnen, was einem Rekordwert von 15,95 Milliarden US-Dollar entspricht.
An der Börse sorgte die positive Geschäftsentwicklung bereits für Aufsehen: Die Broadcom-Aktie stieg im vorbörslichen US-Handel deutlich an und erreichte ein Rekordhoch. Insgesamt blickt Broadcom nun auf eine Marktkapitalisierung von 1,57 Billionen US-Dollar und positioniert sich damit als eines der sieben wertvollsten US-Unternehmen.

