Ölpreise unter Druck: Fortdauernder Abwärtstrend am Rohstoffmarkt
Die Stimmung am Rohölmarkt bleibt angespannt, da die Ölpreise weiterhin sinken. Aktuell kostet ein Barrel der Nordseesorte Brent, das für Dezember geliefert wird, 60,77 US-Dollar und büßt damit 24 Cent im Vergleich zum vorherigen Tag ein.
Parallel dazu ist der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI mit Auslieferung im November um 29 Cent auf 57,23 Dollar gefallen. Der anhaltende Preisrückgang wird durch die Erwartung eines globalen Überangebots an Rohöl gespeist, eine Befürchtung, die durch jüngste Analysen der Internationalen Energieagentur verstärkt wurde.
Zudem beschloss das Ölkartell Opec+ jüngst, seine Fördermengen weiter zu erhöhen, was den Druck auf die Preise zusätzlich erhöht. Laut einer aktuellen Studie der Citigroup könnte der Ölpreis die Marke von 50 Dollar je Barrel erreichen, sofern es zu einer Deeskalation im Ukraine-Konflikt kommt. Interessant ist dabei, dass Trump und Putin in der vergangenen Woche Gespräche führten und Budapest als Standort für ein potenzielles Treffen erörterten, auch wenn ein konkreter Termin noch aussteht.

