Ölpreise sinken leicht – Handelsvolumen am Start der Woche erhöht
Die Preise für Rohöl der führenden Sorten haben einen leichten Rückgang erfahren. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung notierte bei 64,51 US-Dollar, was einem Rückgang von 23 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Gleichzeitig verringerte sich der Preis für ein Barrel der US-Ölsorte WTI um 31 Cent und landete bei 61,22 Dollar.
Mit dem späten Start der Börsen in New York und London nach einem vorangegangenen Feiertag ist von einem erhöhten Handelsvolumen auf dem Ölmarkt auszugehen. Marktbeobachter charakterisieren den bisherigen Handel jedoch als eher richtungslos.
Der Fokus der Investoren liegt derzeit stark auf den Handelsgesprächen zwischen den USA und der Europäischen Union, die Hoffnung auf eine Entspannung im dauerhaften Zollkonflikt wecken. Zudem blicken die Marktteilnehmer gespannt auf die bevorstehenden Entscheidungen des Ölproduzentenverbunds Opec+, der seine künftige Förderpolitik festlegen wird.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg soll eine wichtige Videokonferenz hierzu vorgezogen worden sein. Berichten zufolge soll bis spätestens zum Ende der Woche ein Beschluss über die Produktionsmengen gefasst werden.

