Ölpreise mit leichten Zuwächsen: Opec+ im Blickfeld
Die Ölpreise konnten am Mittwoch leichte Gewinne verzeichnen und setzten damit den stabilen Kurs des Vortages fort. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht weiterhin die erwartete Erhöhung der Fördermengen durch die Allianz Opec+, die in jüngerer Vergangenheit für Druck auf die Ölnotierungen gesorgt hatte. Zuvor hatte bereits die Beruhigung der Lage im Nahen Osten die Preise merklich belastet.
Für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Liefertermin im September mussten am Morgen 67,18 US-Dollar bezahlt werden, was einem minimalen Anstieg von 7 Cent im Vergleich zum Vortag entspricht. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI zur Auslieferung im August legte um 2 Cent auf 65,47 Dollar zu und zeigte sich ebenfalls nahezu unverändert.
Wie allgemein erwartet wird, dürften die führenden Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und ihre Verbündeten bei ihrem Treffen am kommenden Sonntag eine signifikante Erhöhung der Produktion beschließen. Diskutiert wird über eine zusätzliche Ausweitung der Förderung um 411.000 Barrel pro Tag.

