Ölpreise im Aufwind trotz gestiegener US-Rohöllagerbestände
Die Ölpreise haben am Donnerstag erneut an Fahrt aufgenommen und sich positiv entwickelt. Das Rohöl der Nordseesorte Brent erreichte zuletzt einen Preis von 77,12 US-Dollar je Barrel, was einem Anstieg von 1,08 Dollar im Vergleich zum Vortag entspricht. Auch die US-Sorte WTI verzeichnete einen Preisanstieg um 1,00 Dollar und notierte bei 73,25 US-Dollar pro Barrel.
Ein wesentlicher Faktor für diesen Preisanstieg ist der schwächere Dollarkurs. Da ein schwächer werdender Dollar Rohöl für Anleger außerhalb der USA erschwinglicher macht, unterstützt dies die Nachfrage trotz der beeindruckenden Aufstockung der US-amerikanischen Rohöllagerbestände. Laut Energieministerium stiegen diese Bestände um 4,6 Millionen auf insgesamt 432,5 Millionen Barrel, während Experten lediglich einen Anstieg von 3,0 Millionen Barrel prognostiziert hatten.
Bereits in den vergangenen Tagen legten die Ölpreise zu, maßgeblich befeuert durch die Spekulationen, dass die Mitglieder der Opec+ möglicherweise eine bestehende Förderkürzung verlängern könnten. Diese Erwartungen tragen zur positiven Marktentwicklung bei und untermauern die derzeitige Preisrallye.

