Öllieferungen an Raffinerie PCK: Angriff auf Pipeline verursacht kurze Engpässe
Ein kürzlich erfolgter Angriff auf die Druschba-Pipeline in Russland führte zeitweise zu Unterbrechungen in den Öllieferungen an die Raffinerie PCK in Brandenburg. Laut Rosneft Deutschland wird nach Abschluss der Reparaturarbeiten der Ölnachschub voraussichtlich bis Ende der Woche wieder reibungslos laufen. Der Sprecher des Unternehmens, Burkhard Woelki, versicherte, dass ausgefallene Mengen nachgeliefert werden und der Betrieb damit wieder in seine üblichen Bahnen gelenkt wird.
Die Raffinerie PCK in Schwedt an der Oder, die inzwischen ausschließlich auf Öl aus Kasachstan setzt, war von dem Angriff auf die Pumpstation Unetscha im westrussischen Gebiet Brjansk indirekt betroffen. Obwohl Ungarn einen Lieferausfall meldete, blieben die Auswirkungen auf die PCK-Raffinerie zunächst unklar. Nun scheint sich die Situation zu stabilisieren, während Verhandlungen mit Kasachstan über zukünftige Lieferverträge weiterlaufen.
Rosneft Deutschland, unter der Treuhänderschaft der Bundesregierung seit dem Jahr 2022, importiert monatlich 120.000 Tonnen Öl aus Kasachstan. Diese Verwaltung, initiiert im Zuge geopolitischer Spannungen, wird voraussichtlich über den 10. September hinaus verlängert. Gespräche über die Verlängerung und Ausweitung der Ölabkommen mit Kasachstan, mit einem Blick auf das Jahr 2025, verlaufen potenziell positiv, wie Woelki bestätigte.

