Ölfabrik in St. Petersburg von Drohnenangriff getroffen
Ein Drohnenangriff hat in St. Petersburg eine Ölanlage erschüttert. In der nordwestrussischen Metropole kam es zu einer Explosion, welche drei leere Öltanks entzündete. Glücklicherweise ließen sich die Flammen rasch eindämmen und löschen, wie das Online-Nachrichtenportal Fontanka berichtete. Die Detonation führte zu Beschädigungen weiterer Gebäude und Fahrzeuge in der Umgebung. Schockierende Bilder des Angriffs wurden von einer Überwachungskamera an einer nahegelegenen Busstation festgehalten und zeugen vom gewaltsamen Einschlag.
Das russische Militär, das bisher keine Stellungnahme zum Vorfall in St. Petersburg abgegeben hat, berichtete jedoch über eine erfolgreich vereitelte Drohnenattacke in der benachbarten Region Pskow. Die Drohne, die später auf die Ölanlage stürzte, war offenbar zuvor von einem Flugabwehrsystem des Typs S-400 getroffen worden. Trotzdem brachte dieser Abwehrversuch den unbemannten Angreifer nicht zu Fall; erst nach einer etwa halbstündigen Weiterfahrt stürzte die Drohne auf das Fabrikgelände.
Obwohl dieser Vorfall nahe an einem Brennpunkt internationaler Spannungen geschah, beruhigte die städtische Verwaltung die Öffentlichkeit: Es gab keine Verletzten zu beklagen, und laut Pressedienst der Stadt beschränkten sich die Auswirkungen auf Sachschäden. Das Ereignis unterstreicht die fragile Sicherheitslage in Regionen, die weitab von Kriegsgebieten liegen, und weist auf die Reichweite moderner Kriegsführung hin. (eulerpool-AFX)

